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Stefanie Rahmel & Dorothee Hiller: 20 Jahre im Consulting

Dorothee Hiller: Wenn Du Deine Anfangszeit in der Beratung mit meiner vergleichst: Was hat sich am stärksten verändert?

Stefani Rahmel: Definitiv die Digitalisierung und damit die Schnelllebigkeit. Die Arbeitsweise  unterschied sich vor 30 Jahren hinsichtlich der Technik  natürlich von heute. Auch die Parallelität der Themen – also das gleichzeitige Arbeiten an Projekten, Serviceentwicklungen, Marktbearbeitungen – war zu der Zeit anders. Ebenfalls beim Onboarding ist heutzutage ein Unterschied erkennbar – hier hat sich viel getan.

Dorothee Hiller: Was bewunderst du heute an frisch gebackenen Analysts bei BearingPoint und was kannst du Berufseinsteigenden heutzutage raten?

Stefani Rahmel: Ich bewundere, was viele unserer Analysts in ihren jungen Jahren schon alles gemacht und erlebt haben. Studium im In- und Ausland, tolle Fremdsprachenkenntnisse, erste Berufserfahrungen durch vielfältige Praktika und Werkstudierendentätigkeiten sowie umfangreiche extra-curriculare Engagements.

Dorothee Hiller: Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich mit auf dem Weg in die Beratung geben?

Stefani Rahmel: Meinem weiblichen Vergangenheits-Ich würde ich erst einmal raten: „Nicht so bescheiden“. Für mich hat zunächst nur gezählt, dass mir die Arbeit Spaß macht – nicht die Karriere. Als ein männlicher Kollege mich in der Karriereentwicklung überholen wollte, obwohl ich deutlich mehr Erfahrung hatte als er, habe ich erst meine Bescheidenheit abgelegt.


Stefani Rahmel: Was hat dich motiviert, ins Consulting einzusteigen?

Dorothee Hiller: Durch Praktika und Werkstudierendentätigkeiten während des Studiums habe ich gemerkt, wie wichtig mir Abwechslung ist. Mir macht es Spaß, neue Dinge, Perspektiven und Themen kennenzulernen.

Stefani Rahmel: Was ist das gewisse Extra, was die heutige Generation ins Consulting mitbringt?

Dorothee Hiller: Ich glaube, dass die heutige Generation breiter aufgestellt ist, was die Erfahrungen außerhalb des Studiums angeht. Dass es schon eher die Regel geworden ist, ein Auslandssemester absolviert, einige Firmen schon während des Studiums kennengelernt oder Work & Travel erlebt zu haben. Es schärft den Blick und erweitert den Horizont enorm.

Stefani Rahmel: Wie denkst du, wandelt sich die Branche, wenn du mal in meiner Position bist?

Dorothee Hiller: Die Geschäftswelt der Kunden wird sich weiter verändern. Hin zu mehr Vernetzung, höheren Digitalisierungsgraden und interfunktionaler Zusammenarbeit. Die Komplexität der Problemstellungen wird sich deshalb weiter erhöhen und die Kunden werden hierzu Antworten von den Beratungen erwarten.

Stefani Rahmel: Welchen Tipp würdest du deinem Zukunfts-Ich für die Zeit in der Beratung mitgeben?

Dorothee Hiller: Der Tipp für mein Zukunfts-Ich ist, immer offen und neugierig zu bleiben. Durch die abwechslungsreichen Projekte und unterschiedlichen Problemstellungen kehrt – meiner Meinung nach – nur selten Routine ein, was sehr positiv ist. Dennoch kommen immer wieder neue Megatrends auf die Märkte, neue Technologien und Herangehensweisen, mit welchen man sich vertraut machen muss. Mein Zukunfts-Ich soll die Augen offenhalten und nie aufhören, neue Dinge zu lernen.


Stefani Rahmel ist seit 2000 Partner und seit insgesamt 30 Jahren in der Beratung tätig. Sie befasst sich mit den Themen der Optimierung des CFO Bereichs. Dank guter privater Organisation, einem großartigen Team und tollen Kollegen und Kolleginnen kann Stefani ihre Rolle als Partner in Teilzeit ausführen. Den Ausgleich zum Job findet Sie vor allem in Zeit mit der Familie, beim Sport und auf privaten Reisen.

Dorothee Hiller absolvierte nach ihrer kaufmännischen Berufsausbildung ihren Bachelor in BWL und anschließend ihren Master in Wirtschaftswissenschaften. Seit dem 1. Juli 2021 ist Dorothee Business Analyst im Bereich Finance Transformation mit dem Branchenfokus Automotive. Sie lernte BearingPoint im Rahmen der ConsultingDays von squeaker kennen.

 

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